[ _ljós]

Island, Juli 2012
Auf dem Rückweg vom Skaftafell Nationalpark und einem schönen Spatziergang zum Svartifoss hatte sich der Himmel zugezogen und dunkle Wolken hingen über weiten Teilen der Gletscherausläufer fest. Eigentlich wollte ich nur noch einen Abstecher zum Fjallsárlón unternehmen, beschloss aber spontan davor noch auf den Parkplatz nahe des Kvíárjökull zu fahren um mir ein wenig die Beine vertreten zu können. Eigentlich wollte ich meine Kamera im Auto lassen, nachdem ich aber etwa eine viertel Stunde Richtung Gletscher gelaufen war merkte ich das die Entscheidung die gesamte Ausrüstung mit zu schleppen die richtge war. Genau über dem Kvíárjökull öffnete sich der Himmel und ein wirklich magisches Licht (isl. ljós) fiel auf die Gletscherzunge. Immer wieder änderte sich die Szenerie, mal mehr mal weniger schienen die Gletscherstrukturen durch die löchrige Wolkenwand. Die angrenzenden Berge waren in ein ganz eigenes, fahles Licht getaucht und verliehen dem Ganzen einen regelrecht unwirklichen Eindruck. So schön es in Island ist, wenn die Sonne scheint, wenn ich die Wahl habe werde ich immer die Wolkenstimmungen, die der einmaligen Landschaft so viel mehr Gesicht veleihen und die Fantasie anregen bevorzugen.
Gerade in solchen Momenten kann ich immer wieder verstehen, wie viele der Sagen und Mythen in diesem Land entstanden sind und sich der Glaube an Naturwesen bis heute gehalten hat.
Das Bild ist unter Verwendung eines ND Grad Soft 0.6 Filters aufgenommen um eine Überstrahlung des Lichts über dem Gletscher zu vermeiden, es ist ein Panorama das aus 8 Bildern zusammengesetzt ist.

Verwendete Filter: ND Grad Soft 0.6
Panorama, bestehend aus 8 Aufnahmen
Verwendetes Panoramasystem: KISS
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