[ _frosinn]

Island, November 2012
Wer den Öxarárfoss aus dem Sommer kennt, der weiß das man an diesem wunderschönen Ort leider selten allein ist. Ganz anders im Winter und noch dazu in tiefster Nacht. Das helle Mondlich tauchte die ganze Schlucht in weißes Licht, so dass man fast ohne Lampen den kurzen Weg vom Parkplatz aus zum Wasserfall gehen konnte. Schon auf dem Weg wirkten die steil aufragenden Lavaformationen der Schlucht sehr beeindruckend, weit aus mystischer, als am Tag bei Sonnenschein. Schon von weitem war in der stillen Nacht das Rauschen des Öxarárfoss zu hören, der zu unserer Überraschung beinahe komplett gefroren (isl. frosinn) war. Das dies kein Wunder war merkte man spätestens nach einer Viertelstunde, eisiger Wind bließ durch die Schlucht und es war eine Herausforderung sich auf der fast komplett gefrorenen Öxará stehend warm zu halten. Das über dem Wasserfall entstehende, leichte Nordlicht entschädigte allerdings vollkommen für die eiskalten Füße und Hände. Die historische Bedeutung dieses Ortes kennend war das Gefühl ungleich intensiver und die Magie dieses Ortes regelrecht spürbar.
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